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Synagogenhof

HochzeitssteinIm Hof, an der südlichen Außenwand, befindet sich ein Hochzeitsstein, hebräisch Chuppa, und das Dienerhaus.
Leopoldo Retty erbaute auch ein Ritualbad unter dem Gottesdienstraum, wo mit fließendem Wasser des Mühl- oder Stadtbaches, der kanalisiert in der Rosenbadstraße fließt, die rituellen Waschungen vorgenommen werden konnten. Dieses alte Ritualbad, von dem heute nur noch die Räume mit Tonnengewölbe vorhanden sind, wurde in den 1860-er Jahren aufgelassen und im Hof, im ehemaligen Schächterhaus, ein neues Bad angelegt. Das Wasser leitete man durch die „markgräfliche Röhrenfahrt“– eine aus Holzstämmen gebaute Wasserleitung (die von Süden nach Ansbach hineinführt) . Das Tauchbecken ist heute noch vorhanden.