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Rabbiner in Ansbach

1456-1458 „Judenmeister“ Pyman
1682 Rabbiner Jeremiah Judah
1754-1792 Rabbiner Samuel Zirndorfer
1793 Rabbiner Uhlmann oder Ullmann
1793-1835 Rabbiner Moses Hocheimer, 1755 in Veitshöchheim bei Würzburg geboren, Studium an der Fürther Jechiwa und in Prag, 1777 Ordination, 1790 Lehrer in Fürth, ab 1793 Distiktsrabbiner in Ansbach, 1835 Tod in Ansbach
1835-1841 Rabbinatsverweser Jacob Oberndörfer
1841-1893 Rabbiner Aron Bär Grünbaum, am 15. Oktober 1812 in Gunzenhausen geboren, Abitur am Gymnasium Carolinum in Ansbach und gleichzeitig theologische Studien beim Ansbacher Rabbiner Hochheimer, 1835 Ordination in Bamberg, seit 1841 Rabbiner in Ansbach, 9. Dezember 1893 Tod in Ansbach
1894-1915 Pinchas Kohn 1867 in Kleinerdlingen bei Nördlingen geboren, Besuch des Realgymnasiums in Halberstadt, Studium in Berlin und Besuch des dortigen Rabbinerseminars, von 1890-1893 Rabbiner in Burgkunstadt, 1893 Promotion und Rabbinatsverweser in Mannheim, 1894 Wahl zum Distriktrabbiner in Ansbach; Mitbgründer der „Agudat Israel“.
1915-1917 Rabbinatsverweser Dr. Chaim Heinrich Cohn, 1889 in Basel geboren, theologische Studien in Pressburg, Lausanne und Straßburg, Staatsexamen als Oberlehrer für Englisch und Französisch, 1914 Ordination in Berlin, 1917/1918 Militärrabbiner an der Westfront, 1939 Flucht über die Schweiz nach London, wo er 1966 starb.
1917-1925 Rabbiner Dr. David Brader, 1879 in Ichenhausen geboren, Studium in München, 1906-1908 Rabbinatssubstitut in Ansbach, ab 1912 Reallehrer in Nürnberg, 1917 Wahl zum Distriktsrabbiner, 1925 in die Schweiz verzogen, weiteres Schicksal unbekannt
1926-1937 Rabbiner Dr. Eli Munk, 1900 in Paris geboren, Studien am Rabbinerseminar in Berlin, seit April 1926 Rabbiner in Ansbach, Auswanderung 1937 nach Frankreich, Tätigkeit als Rabbiner in Paris und Nizza, 1943 Flucht in die Schweiz, 1945 Auswanderung in die USA, 1980 in New York verstorben
1937-1939 Rabbiner Pinchas Kohn, nach dem Ende des 1. Weltkrieges leitete er als Vorsitzender des Exekutiv-Ausschusses die Geschäfte der „Agudat Israel“ in Wien und wurde 1923 zum Präsidenten berufen. Er füllte diese Stellung aus, bis er 1937 wieder in seine alte Gemeinde nach Ansbach zurückkehrte. Er blieb bis zum Februar 1938, als ihm die Flucht in die Schweiz gelang. Bei Kriegsausbruch ging er nach London, wo er am 2. Juli 1941 starb.